Twitter-Würmer nicht die einzige Bedrohung

Eine wirkliche Überraschung sind diese Würmer wohl kaum, denn der Micro-Blogging Dienst Twitter war gerade in letzter Zeit mit einer ganzen Reihe von Sicherheitsproblemen in die Schlagzeilen geraten.
Bei der Ausnutzung von Sicherheitslücken geht der Wurm auch nicht besonders raffiniert vor. Der Autor? Ein gelangweilter 17-jähriger, der über Ostern einfach nichts Besseres zu tun hatte.
Eine Geschichte wie diese lässt unweigerlich Erinnerungen an die Malware-Landschaft, wie sie vor zehn Jahren aussah, aufkommen: Auch der aktuelle Schädling ist eher lästig und will Aufsehen erregen, als dass er tatsächlich eine Bedrohung darstellt, denn bisher sind keine sensiblen Nutzerdaten gestohlen worden.
Als ich gestern die Vorgänge bei Twitter beobachtete, „hörte“ ich eine Menge Tweets über TwitZap. In der Annahme, dass es sich um einen Wurm handelt, stellte ich ein paar Recherchen an und stellte fest, dass dies keineswegs der Fall ist. TwitZap ist ein gesonderter Dienst mit einem netten „Weiterempfehlen“-Button, mit dem Twitter-Teilnehmer ein Status-Update posten können, und der Dienst so weiterempfohlen wird.
Was man zur Aktivierung tun muss? Einfach nur den Button anklicken, und ein entsprechendes Update wird an das Twitter-Konto gesendet!

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