Neues Chromebook, alter Flash Player

Diese Woche kam endlich mein neues Samsung Chromebook. Mein Interesse an dieser Plattform wurde besonders durch die hervorragende Analyse meines Kollegen Costin Raiu nach der Vorstellung des neuen Chromebook angestachelt.

Google behauptet, die Chromebooks seien so sicher, dass sie keine Anti-Malware-Programme bräuchten. Eine solche Aussage weckte natürlich meine Neugier auf die Selbstverteidigung des Systems.

Man kann sich vorstellen, wie überrascht ich war, als ich auf das Folgende stieß:

Mein rundum aktualisiertes Chromebook verwendet eine veraltete Flash-Version, und es gibt keine Möglichkeit, sie zu aktualisieren. Um sicherzustellen, dass mir kein Fehler unterlaufen ist, habe ich dreifach überprüft, ob das System wirklich auf dem neusten Stand ist.

Das wirft kein gutes Licht auf die vollmundige Aussage von Google über die Sicherheit der Plattform. ChromeOS sollte das Vertrauen in Google rechtfertigen, dass das Unternehmen sich um die Sicherheit des Anwenders kümmert.

Google hat große Anstrengungen unternommen, um ChromeOS selbst sicher zu machen, aber damit allein ist es noch nicht getan. Eine Plattform muss sachgemäß verwaltet werden, wenn sie den Anspruch hat, sicher zu sein und es auch zu bleiben.

Hinsichtlich des Sicherheits-Managements der Android-Plattform hat Google einige sehr ernstzunehmende Probleme. Doch Android wird auch nicht als 100%ig sicher vermarktet.

Bei ChromeOS/Chromebook gibt es aber keine Entschuldigung, insbesondere, wenn Chrome früh Updates für Flash erhalten hat. Google muss sich steigern, wenn ChromeOS zu einer erfolgreichen Plattform werden soll.
Wir haben Google kontaktiert und über das Problem informiert.

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