News

Mobil hinter Gittern

Heute ist der vorletzte Tag auf der CeBIT, und trotz allen Trubels blieb doch noch etwas Zeit, zusammen mit einem deutschen Fernsehteam in die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig zu fahren. Hier steht ein Raum bereit, der mit seinen stacheligen Wänden zunächst wie ein riesiges Tonstudio aussieht, in Wirklichkeit aber dazu gedacht ist, jegliche Art von Funkwellen von der Außenwelt fernzuhalten.

Durch die Stacheln werden alle Wellen verstreut, und da der Raum von den Wänden bis zum Fußboden mit Metall verkleidet ist, bleiben so auch Bluetoothsignale durch das Prinzip „Faradayischer Käfig“ gefangen. Hier hatten wir also den perfekten Platz, um vor laufender Kamera den ersten Smartphonevirus Cabir von Handy zu Handy springen zu lassen. Auch wenn in Deutschland auch drei Jahre nach der Entdeckung Cabirs nur wenige In-the-wild-Fälle bekannt geworden sind, wurde doch allen Anwesenden klar, dass die Gefahr real ist. Insbesondere wenn man geschäftlich viel Unterwegs ist, denn in Teilen Asiens z.B. sind die Chancen einer Handyinfektion bereits deutlich höher als hierzulande. Deswegen: Niemals unbekannte Programme auf dem Handy installieren und Bluetooth ausschalten, wenn es nicht benötigt wird – auch auf der CeBIT.

Mobil hinter Gittern

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach