Für mehr Sicherheit: Twitter goes OAuth

In einem lange überfälligen Schritt hat Twitter die Basis-Authentifizierung für Drittapplikationen abgeschafft und dafür OAuth für alle Apps eingeführt. Für jeden, der um die Sicherheit seines Twitter-Accounts besorgt ist, ist dies ein Grund zur Freude.

Dieser Schritt deckt eine potentielle Verwundbarkeit im Prozess der Lese-/Schreib-Zugriffserteilung für Drittapplikationen ab, die dazu führen könnte, dass ein Twitter-Account kompromittiert wird. Jetzt allerdings nicht mehr. Ab jetzt müssen Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort nicht mehr gegenüber Drittanbietern angeben, wenn Sie deren Applikationen auf Ihrem Twittter-Account nutzen wollen.

Als jemand, der stets um die Sicherheit besorgt ist, begrüße ich die Entscheidung von Twitter überaus, OAuth nun für alle Apps einzuführen. So kann ich eine Applikation nutzen, ohne meinen Twitter-Namen und mein Passwort an einen unbekannten Dritten preiszugeben. Hut ab auch vor allen Entwicklern, die Ihre Apps rechtzeitig aktualisiert und die Umstellung für die meisten User damit so reibungslos wie möglich gestaltet haben.

Trotz allem darf man nicht vergessen, dass OAuth nicht vor lokalen Angriffen schützt – dem Passwort-Diebstahl direkt von den Anwenderrechnern. Überzeugen Sie sich deshalb immer davon, dass der Computer sauber ist, über den sie sich bei Twitter einloggen. Wer an weiteren Sicherheits-Tipps interessiert ist, findet diese in meinem Posting mit dem Titel How to Avoid Getting Your Twitter Account Hacked.

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