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Wardriving und Trainspotting

Das sind, so scheint es, aktuelle, aber ziemlich verschiedene, soziale Hobbys. Sie gehören zu dem so genannten urban style.

„Trainspotting“, abgeleitet von train – der Zug und spotting – entdecken, herausfinden, beobachten, also – „Eisenbahnzüge beobachten“ ist eine aus dem Englischen stammende Bezeichnung für das hobbymäßige Beobachten von Zügen.

Dieses Hobby wird in Ländern praktiziert, wo die Züge nach einem regelmäßigen Fahrplan fahren, und wo Enthusiasten ihre Zeit in der Nähe der Lokomotiv-Depos, Bahnhöfen oder Beobachtungspunkten entlang der Gleise verbringen und die Serien-Nummern der durchfahrenden Züge und Lokomotiven notieren. Dieses Hobby ist in Großbritannien und den USA verbreitet.

Das Ziel der Trainspotter ist es, alle Lokomitiven zu sehen, und nach Möglichkeit die Waggons (Dieseltriebwagen, Elektrozüge usw.), die im Land kursieren. Mit diesem Ziel sammeln sie umfangreiche Daten über den Verlauf der Züge im Eisenbahnnetz und tauschen diese miteinander aus. Trainspotting wurde Ende des vergangenen Jahrhunderts bekannt, als auf den Kino-Leinwänden der gleichnamige Film erschien. Zur gleichen Zeit wurde es unter der Jugend zu einer Kulterscheinung.

Was hat dies mit Wardriving zu tun?
Als ich die Untersuchung der drahtlos-Netze in London durchführte, fand ich für mich selbst eine Antwort. Sie haben gemeinsame Ziele – die Sammlung einer maximal vollständigen Statistik, die einen suchen Zugangspunkte, die anderen Züge.
Sie haben zudem gleiche Arbeits“plätze“ – Straßen egal zu welcher Witterung und Jahreszeit.
Sie haben dieselben Arbeitsgeräte – Notebooks, Handys und PocketPCs.

Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Trainspotter immer sehr lange an einem Platz verweilen, die Wardriver hingegen sind in ständiger Bewegung und sich bemühen, ein möglichst großes Territorium zu erforschen.

Ich kam nicht umhin, der Ergebenheit dieser Leute ihrem Hobby gebührend Ehre zu erweisen und begab mich ins Mekka der Trainspotter – auf die Londoner Bahnhöfe King’s Cross und St. Pancras. Die Trainspotter machten ihre Striche auf ihren PocketPCs, im Rucksack des Wardrivers summte leise das Notebook, das ohne zu ermüden die umgebene digitale Welt aufzeichnete… Und so überschnitten sich diese beiden Hobbys – Wardriving und Trainspotting.

Choose life. Choose a job. Choose a starter home. Choose dental
insurance, leisure wear and matching luggage. Choose your future. But
why would anyone want to do a thing like that?

Meinen Bericht über die Untersuchung der Londoner drahtlos-Netze können Sie hier lesen.

Wardriving und Trainspotting

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