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Viren-Almanach (Nr. 10, Dezember 2007)

  1. Gierigster Schädling im Bank-Bereich. Im letzten Monat des vergangenen Jahres siegte in dieser Kategorie Trojan.Win32.Qhost.sx. Er war gegen Nutzer von 42 Banken gerichtet.
  2. Gierigster Schädling für elektronische Geldsysteme. Trojan-Spy.Win32.Banker.bdn – griff Kunden von drei elektronischen Geldsystemen an.
  3. Gierigster Schädling für Key Cards. Hier siegte Trojan-Spy.Win32.Banbra.vf.
  4. Verstecktester Schädling. Backdoor.Win32.Hupigon.rc – war elffach (!) von verschiedenen Komprimierungsprogrammen gepackt.
  5. Kleinster Schädling. Im ersten Wintermonat etablierte sich in dieser Kategorie Trojan.BAT.KillFiles.gm, der eine Größe von 12 Byte besitzt und den Inhalt der Platte C: löscht.
  6. Größter Schädling. Als größter Schädling im Dezember ist Backdoor.Win32.Bifrose.adr mit einer Größe von 85 MB anzusehen. Damit ist er bedeutend kleiner als die Sieger vorangegangener Monate.
  7. Feindseligster Schädling. Backdoor.Win32.Hupigon.vqe – vernichtet Schutzeinrichtungen des Computers in Arbeitsspeicher, auf der Platte und in der registry.
  8. Im E-Mail-Traffic verbreitetster Schädling. In dieser Kategorie etablierte sich der Stammgast Email-Worm.Win32.Netsky.q, der nicht zum ersten Mal diese Nominierung erhielt. Den Ergebnissen des Monats Dezember zufolge erreichte er 20,03%.
  9. Am weitesten verbreitete Familie unter den Trojanern. Diese Kategorie wurde im ersten Wintermonat von Backdoor.Win32.Rbot erobert, der im Laufe des Monats mit 673 Modifikationen in Erscheinung trat.
  10. Am weitesten verbreitete Familie unter Viren und Würmern. Spitzenreiter dieser Nominierung wurde erneut Email-Worm.Win32.Zhelatin, der mit 69 Modifikationen registriert wurde.

Viren-Almanach (Nr. 10, Dezember 2007)

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Berichte

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Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

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2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

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