Spammer versuchen sich zu verstecken

In der modernen Cyberwelt gibt es Programme der Klasse SpamTool. Sie werden getarnt auf die Anwender-Maschinen installiert und scannen die Festplatte mit dem Ziel, E-Mail-Adressen zu sammeln. Diese Adressen werden dann wiederum an die Spammer versandt, die sie für Spam-Versand nutzen.

Wenn früher von dieser Klasse Schadprogramme alle Adressen gesammelt wurden, so werden in der letzten Zeit die Adressen nach bestimmten Kriterien ausgewählt. So werden beipielsweise die Adressen der Anti-Virus-Unternehmen wie auch der Unternehmen, die gegen Spam vorgehen, ignoriert.

Warum? Reine Berechnung: der Versand soll für die Unternehmen unbemerkt bleiben, die ein Gegenmittel produzieren, und es sollen keine Aktualisierungen der entsprechenden Datenbanken veröffentlicht werden.

Übrigens verwenden die Autoren der Postwürmer dieselbe Taktik, indem sie immer öfter die Adressen der Anti-Virus-Unternehmen aus ihren Versand-Listen streichen.

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