News

Neuer Win64-Virus aufgetaucht

Seit gestern befindet sich in unserer Antivirendatenbank die Signatur des neuen Virus.Win64.Abul.a.

Nach Virus.Win64.Rugrat.a und Virus.Win64.Shruggle.a handelt es sich dabei um den mittlerweile dritten Win64-Virus. Der Schädling ist komplett in C geschrieben, mit 3700 Bytes sehr kompakt, und verwendet Betriebssystemfunktionen, um infizierte Dateien soweit zu komprimieren, dass sich ihre Dateigröße auch nach der Infektion nicht ändert.

Davon abgesehen gibt es keine auffälligen Besonderheiten – Abul.a greift auf die klassischen Infektionsmethoden zurück, die wir bereits aus der Win32-Welt kennen.

Er schleust sich selbst in die Prozesse CSRSS.exe und Winlogon.exe ein, und versucht schließlich, alle ausführbaren Dateien auf der Festplatte zu infizieren. Wenn der Ansatz nicht greifen sollte, die veränderte Dateigröße nach der Infektion durch Teilkompression zu kaschieren, wird die entsprechende Datei übersprungen.

Wie am Beispiel des neuen Viruses zu sehen ist, greifen die Virenschreiber, von einigen kleinen Änderungen abgesehenb, auf bekannte und bewährte Methoden zurück. So dürfte es noch eine Weile dauern, bis wir etwas wirklich neues für die Win64-Plattform entdecken – wobei in der Welt der Viren nie sicher ist, ob die nächste große Überraschung nicht bereits hinter der nächsten Ecke lauert.

Neuer Win64-Virus aufgetaucht

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach