News

Millionen von Mandela!

Im Dezember registrierten wir eine Versendung „nigerianischer“ Mails, in denen Kriminelle den Tod von Nelson Mandela ausnutzten, um die Anwender zu betrügen. Eine ähnliche Versendung entdeckten wir im Januar, doch dieses Mal unterschieden sich die Schreiben innerhalb einer Versendung in Thema, Anrede und Unterschrift des Autors, so dass es auf den ersten Blick den Eindruck vermittelte, als wären die Mails unterschiedlich und würden in keinem weiteren Zusammenhang stehen.

 

Der erste elektronische Brief wurde im Namen eines Enkels von Nelson Mandela verfasst und der Autor der zweiten Mail unterschrieb als Vertreter eines Komittees der Nelson Mandela Stiftung. Diese Namen wurden jeweils im Absenderfeld „From” und in der Unterschrift am Ende der Mitteilung angegeben. Dabei geht der Scheinenkel zu Beginn des Schreibens ebenfalls auf die Stiftung ein, Vertreter derer angeblich der Autor der zweiten Mail ist. Die restlichen Texte sind auf den Buchstaben genau gleich.

 

Die „nigerianischen“ Betrüger setzen hier einen klassischen Trick ein: Sie informieren den Empfänger, dass Nelson Mandela vor seinem Tod verfügt hat, 20 Millionen Dollar aus seinem Fond zehn willkürlich ausgewählten Personen aus der ganzen Welt zu übereignen, und natürlich ist der Empfänger des Schreibens einer dieser zehn Glückspilze. Um weitere Informationen über den so plötzlich hereingebrochenen Reichtum zu erhalten, müsse sich das Opfer nun umgehend mit dem Verfasser des Schreibens in Verbindung setzen. Dabei gibt der „Enkel“ als Kontakt eine andere E-Mail-Adresse an, als die, von der der Brief stammt. Der Vertreter des Komittees hingegen erweckt beim Empfänger kein Misstrauen durch die Angabe zusätzlicher Kontaktdaten. Eine weitere Besonderheit der Versendung liegt in dem Versuch der Betrüger, „nigerianische“ Mails mit den winterlichen Festtagen zu verbinden, indem sie im Betreff und am Ende des Schreibens Weihnachten und Neujahr zur Sprache bringen.

Millionen von Mandela!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach