Grüße von der AVAR 2005 aus Tianjin!

Allen einen Gruß von der AVAR 2005, der 8. Konferenz der Anti-Virus-Forscher in Asien! Die AVAR gehört neben VB und CARO zu den am besten besuchten und prestigen Konferenzen der Anti-Virus-Spezialisten.

   

In diesem Jahr findet diese Konferenz in China, in Tianjin statt – 150 km von Peking entfernt und am Ufer des Gelben Meeres gelegen. Teilnehmer der Konferenz sind Vertreter aller bekannten Anti-Virus-Unternehmen der Welt, sowie Microsoft.

Viele Unternehmen haben ihre führenden Analytiker geschickt, darunter Dmitry Gryaznov und Igor Muttik von McAfee, Vesselin Bontchev von Frisk und Eugene Kaspersky von … na, wir wissen ja woher 🙂

   

Unter den Teilnehmern der Konterenz befindet sich auch das Ministerium für Innere Angelegenheiten Chinas. In den vergangenen Jahren unternahm dieses Ministerium erfolgreich bedeutende Schritte im Kampf gegen die Computer-Viren und das Cyberverbrechen.

Meiner Ansicht nach gehört der Auftritt von Eugene Kaspersky zu den herausragendsten des ersten Konferenz-Tages. Und während Eugene von der Tribüne des Forums aus sprach und auf verschiedene kniffllige Fragen des Auditoriums antwortete, führte ich Nachforschungen über Schnurlos-Netze im Internet und mobilen Geräte durch.

   

Hier das kurze Ergebenis des ersten Tages: am Konferenz-Ort wurden 3 WiFi-Netze entdeckt. Alle drei nutzen keine Verfahren zur Chiffrierung des Traffics und haben einen eingebauten DHCP-Server, d.h. sie sind potentiell angreifbar seitens der war driver. Morgen werde ich weitere Analysen der WiFi-Netze in Tinajin und Peking durchführen.

Weiter habe ich mich mit einem Bluetooth-Transmitter mit einem 100 m Radius bewappnet und lief gemächlich auf der Suche nach Bluetooth-Geräten mit „visible to all“ Modus durch den Saal. Und hier meine „Mess“-Ergebnisse:

Die Gesamtzahl der aufgefunden Bluetooth-Geräte betrug 9 Stück, darunter 8 Nokia-Smartphone. Womöglich habt Ihr schon erraten, was ich damit sagen will. Ich hatte erwartet, dass auf einer Konferenz der Anti-Virus-Experten, die über Würmer für mobile Telefone und bluesnarfing-Attacken auf Telefone bestens informiert sind, weitaus weniger Teilnehmer ihre Telefone auf „visible to all“ Modus einstellen. Mehr noch, ich dachte, die wird es überhaupt nicht geben.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht! Nicht eines dieser Telefone war mit Cabir infiziert! Jedenfall bis jetzt noch nicht …

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.