Grüße aus London

Zusammen mit Denis, Andrey und Roel befinde ich auf der RSA Europe 2008 in der britischen Hauptstadt. Heute ist der dritte und letzte Tag der Konferenz, die in diesem Jahr dem Andenken des großen britischen Mathematikers und Kryptologen Alan Turing gewidmet ist.

Turing, Enigma und Bruce Schneier sind hier die meist genannten Namen. Die auf der Konferenz ausgestellten Verschlüsselungsmaschinen aus verschiedenen Jahren und Ländern – unter anderem die deutsche „Enigma“, deren Codes Turing zu knacken half – sind ständig von Leuten umringt.

Für uns ist die “Fialka” interessanter – eine Chiffrierungsmaschine sowjetischer Herkunft, (http://en.wikipedia.org/wiki/Fialka), die bereits in den 50er Jahren entwickelt wurde und deren Codes bis heute nicht geknackt wurden.

Bruce Scheier ist auch hier und sein Thema ist wie immer das Problem der Privacy in der modernen Welt. Wir haben uns entschlossen, unsere Zeit nicht damit zu verschwenden, ihm zu erzählen, „was die bei Kaspersky für ein Zeug rauchen“ (http://www.schneier.com/blog/archives/2008/06/kaspersky_labs.html) und haben sie lieber mit einer Diskussion über eine sehr interessante Präsentation von Amichai Shulman von Imperva mit dem Titel «Web Application Security and Search Engines – beyond Google Hacking” verbracht.
Auf der Konferenz geht es auch um neue Testmethoden von Antiviren-Programmen – ein immer wieder viel diskutiertes Thema, wie man weiß. Viele Teilnehmer der RSA reisen nach Konferenzende weiter nach Oxford, wo das AMTSO-Meeting stattfinden wird – die Organisation, die Antiviren-Unternehmen und unabhängige Tester zusammenbringt. Kaspersky Lab wird auf dieser Tagung von Denis vertreten werden.

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