News

Google, Mozilla, jetzt Opera… und wer ist der Nächste?

Es gibt zahlreiche Berichten über Schadprogramme, die auf den Code-Servern von Mozilla und Google gehostet werden. Nun sind wir auch auf My Opera-Community-Servern fündig geworden, wo ebenfalls Schädlinge gehostet werden. Folgender Screenshot zeigt ein Beispiel:

Es handelt sich um ein PHP-basiertes IRC-Botnet. Bei der Analyse des Codes fand ich einige Hinweise, die darauf schließen lassen, dass er ursprünglich aus Brasilien stammt.

Es wird deutlich, dass die Cyberkriminellen den gesamten verfügbaren Gratis-Webspace kennen und diesen aktiv nutzen. Auf Basis der durch einen unserer proaktiven Webcrawlern erstellten Statistiken habe ich mir genauer angeschaut, welche der kostenlosen Webhosts die Cyberkriminellen am häufigsten für den Upload und die Verbreitung ihrer Schädlinge nutzen. Nachstehende Graphik zeigt die Top 10 der kostenlosen Webhosts, die von den Betrügern in den letzten 8 Monaten verwendet wurden:

Fileave ist ein Server, der geradezu berühmt und berüchtigt dafür ist, tonnenweise verschiedene Malware-Typen zu hosten. Ich habe beobachtet, dass einige sichere DNS-Provider den Zugriff auf die oben genannten Domains sperren und eine Warnmeldung anzeigen, in der darauf hingewiesen wird, dass diese Sites als Hort von Pishing und Schadcode bekannt sind. Nun, was sagt uns das alles? Dasselbe wie immer – wenn Sie im Internet surfen, sollten Sie sämtliche Links erst überprüfen, bevor Sie darauf klicken, und wenn Ihnen eine Domain verdächtig vorkommt, klicken Sie nicht. Einfach nicht klicken. Und als Inhaber einer Website sollten Sie immer sicherstellen, dass Ihr Server korrekt gesichert ist, um zu verhindern, dass die Korruption des Servers zu einem Kinderspiel für Cyberkriminelle wird.

Google, Mozilla, jetzt Opera… und wer ist der Nächste?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach