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Entwicklung der Spam-Technologien

Die Veröffentlichung vom 21.02.2005 rief bei den Anwendern großes Interesse hervor. Sie zogen eine falsche Schlussfolgerung, dass nach den vorgenommen Maßnahmen der Spammer die Antivirus- und Antispam- Unternehmen dem Spam nicht mehr gewachsen sind.
Für Antivirus-Unternehmen sind jedoch die E-Mail-Adressen des Unternehmens nicht die einzigen Adressen, wohin Spam zur Analyse gelangt. Die Annahme ist falsch, dass, wenn Spam nicht die Unternehmens-Adressen erreicht, keine rechtzeitige Erkennung von Spam möglich ist.

Gegenwärtig können wir Spam in folgende Kategorien einteilen:

  • Werbe-Versand (gewöhnlicher Spam);
  • Versand, der die Antispam-Filter „hintergehen“ soll;
  • Phishing – Versand;
  • Malware – Versand.

Die von den Spammern angewandte Taktik, nur ausgewählte E-Mail-Adressen für den Versand zu verwenden, bedeutet lediglich, dass sie ihre Datenbanken nach bestimmten Kriterien formieren, auf bestimmte Anwendergruppen ausrichten. Es macht keinen Sinn, Antivirus-Unternehmen aus dem Werbeversand auszuschließen. Der Ausschluss aus der Liste für Phishing-Versand verlängert, nach Meinung der Spammer, die Zeit gegen Phishing-Attacken vorzugehen. Das wiederum bedeutet für den „Phisher“ mehr Zeit für den Diebstahl vertraulicher Informationen.

Entwicklung der Spam-Technologien

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Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

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