News

Ein ganz normaler Trojan-Dropper?

Vor einigen Tagen erhielten wieder einen Trojan-Dropper. (Trojan-Dropper.Win32.Agent.qp)

Bei seiner Analyse stellte sich heraus, dass er 4 Dateien in das System installiert – eigentlich eine normale Erscheinung, ein ganz gewöhnlicher Dropper. Interessant erschien jedoch die Tatsache, dass eine dieser 4 Dateien schon einst von uns als Trojan-Downloader.Win32.VB.jl detektiert wurde, und bezüglich der drei weiteren sagte uns der Scanner, dass diese mit Virus.Win32.Parite.b infiziert sind.

Wahrscheinlich wollte da jemand Virus Parite verbreiten? Dieser Virus ist schon mehrere Jahre lang bekannt und immer noch einer der verbreitesten klassischen Dateiviren. Eine zielgerichtete Verbreitung jedoch durch jemanden – so etwas hatten wir schon lange nicht.

Die Lösung des Rätsels erschien zugleich einfach und unerwartet. Wir reparierten den Virus aus diesen Dateien und fanden dann drei andere Trojaner-Downloader darunter versteckt – WinAD.c, IstBar.is und Small.aqt (auch schon längst von unserem Antivirus detektiert).

Sie alle sind für das Herunterladen verschiedener Werbemodule (Adware) auf die infizierte Maschine vorgesehen. Man kann also annehmen, dass derjenige, der den Dropper erstellt hat, offensichtlich selbst mit Virus Parite.b infiziert ist, dies jedoch nicht weiß.

Kann natürlich auch sein, dass dies eine eigenartige Methode ist, um die Erkennung durch verschiedene „anti adwarespyware“ -Programme zu verhindern, welche nicht fähig sind, gewöhnliche klassische Dateiviren zu erkennen.

Ein ganz normaler Trojan-Dropper?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach