News

Daten zurück – gegen Belohnung!

Die Analytiker von Kaspersky Lab vermerken erneut eine Zunahme der Schadprogramme, mit deren Hilfe die Übeltäter bei den Anwendern Geld erpressen.

Beispiele für solche Programme sind Virus.Win32.GPCode oder Trojan.Win32.Krotten. Die Erkennung der letzten Modifikation wurde gestern in unsere Anti-Virus-Dateien unter dem Namen Trojan.Win32.Krotten.m ergänzt.

Trojan.Win32.Krotten verwendet dieselbe Vorgehensweise für die Erpressung wie GPCode – er zerstört die Daten des Anwenders und bietet anschließend ihre Wiederherstellung an, jedoch für eine bestimmte finanzielle Gegenleistung (Belohnung). Der einzige Unterschied besteht darin, dass GPCode die Daten der Festplatte verschlüsselt und Krotten das System-Register beschädigt. Im Fall mit Krotten schlagen die Übeltäter vor, die Daten für etwa 5 USD zu raparieren – siehe nachstehende Abbildung:

Der aufgeführte Text zeugt indirekt von der ukrainischen Herkunft dieses Schadprogramms.

Die Erkennung von Trojan.Win32.Krotten.m wurde bereits in die Anti-Viren-Datein ergänzt. Die Wiederherstellung des Registers ist mithilfe einer kostenlosen Utility möglich, die man hier herunterladen kann.

Zum Schluss möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass es sich nicht lohnt, unbekannte Anhänge, die Sie nicht erwartet haben, zu öffnen. Überweisen Sie niemals Geld an die Übeltäter, denn das ist für sie Stimuli, neue Modifikationen des Virus zu erstellen, um weitere „Abgaben zu sammeln“.

Daten zurück – gegen Belohnung!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach