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Bösartige Ads auf Sicherheitswebsites

Das vielleicht schlimmste Szenario, das man sich vorstellen kann, ist die Website einer Bank, auf der bösartige Werbeanzeigen gehostet werden: Der Nutzer weiß dann nie wirklich, was wann auf seinem Computer installiert werden kann, wenn er einen dieser Werbebanner anklickt.

Etwas Vergleichbares passiert bei Websites zum Thema IT-Sicherheit, die schädliche Ads hosten: Eigentlich sollen sie Infos über Computersicherheit liefern, und diejenigen, die diese Seiten aufrufen, vertrauen darauf, dass die Inhalte sicher sind, aber in Wirklichkeit sind diese Ressourcen wegen der Werbebanner alles andere als vertrauenswürdig.

Die Seite oben haben wir bei der Suche nach Antivirenlösungen und Bewertungsberichten entdeckt. Der Banner rechts auf dem Screenshot führt zu einer bösartigen App, bei der es sich im Wesentlichen um ein gefälschtes Optimierungstool handelt, das den Nutzer dazu bringt, für seine Aktivierung zu bezahlen. Was passiert hier also tatsächlich? Während er sich um Schutz und Sicherheit kümmern will, läuft der Nutzer prinzipiell Gefahr, sich eine lästige Infektion einzufangen und durch die Bezahlung gefälschter Applikationen Geld zu verlieren. Das hier verwendete Schema ist dasselbe wie bei Angriffen mit Fake-AVs –die „Erkennung“ von Infektionen, die im Dateisystem eigentlich gar nicht existieren, gefolgt von der Aufforderung nach Geld, um sie wieder loszuwerden.

Wenn Sie AV-Berichte abrufen möchten, ist es besser, sich auf gut bekannten, vertrauenswürdigen Ressourcen wie av-comparatives.org, av-test.org und virusbtn.com umzusehen.

Die beschriebene Bedrohung erkennt Kaspersky Anti-Virus als Trojan-FakeAV.Win32.ErrorFix.

Bösartige Ads auf Sicherheitswebsites

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Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

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2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

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