Zertifizierungsstelle BlackCert gegenüber POODLE-Attacke angreifbar

Laut Angaben von The Register entdeckte Qualys SSL Labs, dass die Website der Zertifizierungsstelle BlackCert, das von dem exzentrischen IT-Security-Millionär John McAfee gegründet wurde, gegenüber der berühmt-berüchtigten POODLE-Attacke angreifbar ist. Dieser Angriff basiert darauf, dass der Server gezwungen wird, auf das veraltete und schwache Protokoll SSLv3 downzugraden.

Das Zertifizierungszentrum BlackCert will uneingeschränkte SSL-Zertifikate zu niedrigen Preisen anbieten, um so allem Anschein nach jedwede Konkurrenz auf diesem Gebiet zu unterbieten. Die Zertifizierungspakete schließen uneingeschränkte Servernutzung sowie eine Haftpflichtversicherung in Höhe von 1 Million Dollar ein, und sie nutzen eine 2048-Bit-Verschlüsselung. Auf den Websites der Kunden wird das Logo für eine vertrauenswürdige Verbindung angezeigt.

Das Angebot auf dem nächsten Level schließt einen Echtheitscheck registrierter Namen unter Verwendung von Informationen von dritter Seite, den Einsatz einer Kontrolleinheit und eine Überprüfung der Telefonnummer ein.

Das Problem besteht darin, dass es schwierig sein wird, dem neuen Zertifizierungszentrum zu vertrauen, wenn man bedenkt, dass die Websites des Unternehmens gegenüber der nicht mehr allzu neuen POODLE-Attacke angreifbar ist.

Laut Angaben von SiliconAngle arbeitet das Unternehmen an einer „proprietären Technologie“, um persönliche Zertifikate für IoT-Geräte (Internet of Things) verfügbar zu machen.

Quelle: The Register

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