News

Zerstreute Spammer

In letzter Zeit gab es erneut Fälle von betrügerischen Versendungen, die als Newsletter des Nachrichtenkanals CNN getarnt waren. Die Empfänger werden mit reißerischen Überschriften gelockt (Börsencrash, Wahl des neuen Papstes) und gebeten, auf einen Link zu klicken, um zur vollständigen Version des Artikels zu gelangen. Damit die Schreiben möglichst authentisch wirken, enthalten sie Links auf echte CNN-Seiten, doch der Link mit der reißerischen Nachricht selbst ist natürlich gefälscht. Er führt auf eine gehackte Website, von der der Anwender mit Hilfe von Java-Script auf eine Site mit Malware umgeleitet wird, in diesem Fall mit dem Blackhole Exploit-Kit.

Gleichzeitig ergoss sich eine Welle von betrügerischen Mails auf die Nutzer, die als Benachrichtigungen des sozialen Netzwerkes Facebook daherkamen. In diesen Nachrichten forderten die Spammer den Empfänger auf, neue Kommentare zu seinen Fotos anzusehen. Die Spammer gingen hier nach dem gleichen Schema wie in dem oben beschriebenen Fall vor. Am interessantesten ist allerdings, dass sich die Betrüger nicht einmal die Mühe machten, die Links zu verändern. Während im ersten Fall der Glaubwürdigkeit halber im Suffix der Domain noch „cnnbrnews.html“ stand, so sieht diese Endung in den gefälschten Facebook-Benachrichtigungen recht lieblos aus.

Ansonsten waren die Spammer jedoch leider keinesfalls zerstreut. Die Mails mit den schädlichen Anhängen werden weiterhin verbreitet, was einmal mehr Anlass zu der Warnung gibt, gegenüber verdächtigen Mitteilungen überaus vorsichtig zu sein.

Zerstreute Spammer

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach