News

Windows ist deutlich sicherer als Mac OS X

Der bekannte Sicherheitsspezialist Charlie Miller ist der Meinung, dass Windows XP, Windows Vista und Windows 7 deutlich sicherer sind als das Betriebssystem aus dem Hause Apple. Es fehlt eine grundlegende Funktion zur Erhöhung der Sicherheit.

Dabei handelt es sich um sie so genannte Adress Space Layout Randomization (ASLR), die kritische Funktionen des Betriebssystems zufällig im Speicher verteilt, um sie für Hacker weniger leicht zugänglich zu machen. Miller zeigt sich enttäuscht von Apple, da man es selbst in die aktuelle Version 10.6 von Mac OS X alias Snow Leopard nicht integriert hat, berichtet ‚TechWorld‘.

Miller ist vor allem durch seine Aktion, ein vollkommen gepatchtes Macbook in wenigen Sekunden zu hacken, bekannt. „Apple hat nichts geändert. Es handelt sich noch immer um die gleiche ASLR wie in Leopard, die nicht sonderlich gut war“, erklärte Miller. Er kann nicht verstehen, warum sich Apple diese Möglichkeit zur Verbesserung der Sicherheit nehmen lassen hat, obwohl man dank einer neuen Version von QuickTime und Verbesserungen der Data Execution Prevention (DEP) einige Schritte in die richtige Richtung getan hat.

„Sind ASLR und DEP vorhanden, ist es für einen Hacker wesentlich schwieriger, funktionsfähigen Code zu schreiben. Gibt es diese beiden Funktionen nicht oder ist nur eine vorhanden, können Bugs deutlich leichter ausgenutzt werden.“ Miller hielt fest, dass Snow Leopard zwar sicherer ist als Leopard, jedoch ist es noch immer unsicherer als Windows Vista und Windows 7.

Dass auf dem Mac weniger Sicherheitslücken ausgenutzt werden, hat laut Miller nur damit zu tun, dass es sich bei Windows aufgrund der großen Nutzerzahl mehr lohnt. Er betonte, dass es deutlich schwieriger ist, einen Exploit für Windows zu schreiben, aber dennoch gibt es für das Betriebssystem von Microsoft deutlich mehr.

Windows ist deutlich sicherer als Mac OS X

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach