Wikileaks unter Attacke

Das InformantInnen-Portal Wikileaks.org hat derzeit nicht nur mit einer Flut von Cyberattacken zu kämpfen, sondern dürfte nun auch einige rechtliche Probleme haben. Wikileaks (bei Wikipedia) ist eine Plattform auf der InformantInnen interne Firmendokumente und brisante Informationen veröffentlichen.

Nach einer Meldung über Schweizer Banken und ihre Geschäfte auf den Kaimaninseln ist die Seite derzeit nicht mehr erreichbar. Laut letzten Meldungen hat ein US-Gericht auf Antrag der Schweizer Bank Julias Bär eine einstweilige Verfügung erwirkt. Details finden sich unter anderem bei Spy Blog („Wikileaks survives a fire, but is under Temporary Restraining Order partial censorship“) und bei Bank Julius Baer vs. Wikileaks.

Bereits am Wochenende war die Webseite nur schwer erreichbar, da zahlreiche Attacken auf die Plattform stattfanden, so die Betreiber in einer Aussendung. Da den InformantInnen absolute Anonymität garantiert wird, sind ihre Daten äußerst begehrt. Es stellt sich nun die Frage, wie die US-Gerichte hier weiter vorgehen wollen.

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