News

Wieder Trojaner in gefälschten Rechnungen

Nach Angaben der Virenspezialisten von AV-Test schwappen wieder gefälschte Mails mit vorgeblichen hohen Rechnungen in größerer Zahl durchs Netz, die versuchen, den Empfänger in Angst und Schrecken zu versetzen, damit dieser sorglos den Mail-Anhang öffnet. Darin befindet sich dann ein ZIP-Archiv, in dem eine als SSL-Zertifikat getarnte ausführbare Datei steckt. Die enthält einen Trojan-Downloader, der weitere bösartige Programme nachlädt und auf dem PC installiert.

Die Mail kommt offenbar in zwei Varianten als Rechnung eines Inkassobüro und eines Stromversorgers daher:

Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Anzahlung Nr.771090603943 ist erfolgt
Es wurden 6666.88 EURO Ihrem Konto zu Last geschrieben.
Die Auflistung der Kosten finden Sie im Anhang in der Datei: Rechnung.
Alle unsere Rechnungen sind mit einem Sicherheitszertifikat versehen – der ist
fuer Sie nicht von Bedeutung
TESCHINKASSO Forderungsmanagement GmbH

sowie

Sehr geehrte Damen und Herren
Ihr Abbuchungsauftrag Nr.46538563 wurde erfullt.
Ein Betrag von 484.00 EURO wurde abgebucht und wird in Ihrem Bankauszug als
„Vattenfallabbuchung “ angezeigt.
Die Auflistung der Kosten finden Sie im Anhang in der Datei: Rechnung.
Alle unsere Rechnungen sind mit einem Sicherheitszertifikat versehen – der ist
fuer Sie nicht von Bedeutung

Vattenfall Europe AG
Chausseestraße 23
10115 Berlin

In einem ersten Test (Stand 10 Uhr) von AV-Test erkannten nur ClamAV, Command, Dr. Web, F-Prot, Kaspersky und Sophos einen Schädling. Mit den nicht offiziellen Beta-Signaturen warnten auch Symantec und Trend Micro vor einem Angriff. Wie immer gilt: Nicht in Panik versetzen lassen und unbedacht Archive öffnen und darin enthaltene Dateien anklicken. Weitere Hinweise zum Schutz vor Schädlingsbefall liefern die Antivirenseiten von heise Security.

Wieder Trojaner in gefälschten Rechnungen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach