Wieder schwere Datenpanne in Großbritannien

Britische Behörden verschlampen Daten von 600.000 Rekruten.

In Großbritannien sind erneut persönliche Daten von mehreren hunderttausend Bürgern in die falschen Hände geraten. Das Verteidigungsministerium in London musste einräumen, dass ein Notebook mit den Daten von 600.000 Rekruten und Bewerbern der Streitkräfte gestohlen wurde.

Die gespeicherten Daten reichten in einigen Fällen von Ausweis- und Führerschein-Details über Versicherungsnummern bis hin zu Angaben zur Familie sowie Name und Adresse von Ärzten der betroffenen Personen. Der Diebstahl habe sich am 9. Januar in Birmingham ereignet, sei aber aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt öffentlich gemacht worden, erklärte die Polizei.

Dieser Fall ist bereits die vierte große Datenpanne in drei Monaten. Im November verlor die britische Steuerbehörde gespeicherte Angaben von Kindergeldempfängern. Insgesamt gingen CDs mit Daten von 25 Millionen Bürgern verloren. Eine Woche später kamen den Behörden die Daten von drei Millionen Fahrschülern abhanden und im Dezember gingen Patienten-Aufzeichnungen im Gesundheitswesen verloren.

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