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Wegen Vorratsdatenspeicherung: Deutsche telefonieren und e-mailen weniger

Die Bürger finden sie unverhältnismäßig und verzichten auf manchen wichtigen Anruf.

Die Vorratsdatenspeicherung bewegt die Bürger, auf telefonische oder per E-Mail-Beratungsdienste zu verzichten. Seien es Eheberatungsstellen, Psychotherapeuten oder Drogenberater: Weil „mitgeloggt“ wird, verzichtet der Bürger schon mal auf Anwahl der entsprechenden Telefonnummern oder E-Mail-Adressen. Jeder Dreizehnte jedenfalls erklärte, dass dies bei ihm schon einmal der Fall war.

Dass die Deutschen extrem empfindlich gegenüber die BigBrother-Allüren des Staates sind, zeigen nun nicht mehr nur die vielen kritischen Online-Meldungen wie bei PC Professionell, TheInquirer und anderen, sondern nun auch die Ergebnisse der Umfrage. Dieser zufolge empfindet fast die Hälfte der hiesigen Bevölkerung die Vorratsdatenspeicherung als unnötigen Eingriff in ihre Freiheitsrechte.

Die Umfrage fand im Auftrag des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung, dem eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft, dem Deutschen Fachjournalisten-Verband und dem Anonymisierungsdienst JonDos statt. Die Begründung der Gesetzgeber, das Gesetz könne Menschenleben retten, finden die Auftraggeber der Studie grotesk: die Datensammelwut könne in der Praxis auch lebensgefährlich sein.

Wegen Vorratsdatenspeicherung: Deutsche telefonieren und e-mailen weniger

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