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VoIP-Hacker zu 10 Jahren Haft verurteilt

Ein aus Venezuela stammender Mann ist in den USA zu einer Haftstrafe von 10 Jahren verurteilt worden, weil er in die Systeme von VoIP-Dienstleistern eingedrungen ist und deren Telefondienste weiterverkaufte.

Betroffen sind laut dem Urteil 15 Telekommunikationsunternehmen. Deren Systeme hat der Täter so manipuliert, dass er kostenlos Gespräche über ihre Netze leiten konnte. Dies nutzte er, um Telefonate an Dritte weiterzuverkaufen und sich den daraus resultierenden Gewinn in die eigene Tasche zu stecken.

Insgesamt 10 Millionen Gesprächsminuten sind dabei zusammengekommen, hieß es. Ein Bezirksgericht im US-Bundesstaat New Jersey verurteilte den Mann nun neben der Haftstrafe dazu, eine Million Dollar Schadensersatz an die VoIP-Anbieter zu zahlen. Außerdem soll er nach dem Abbüßen seiner Strafe aus den USA abgeschoben werden.

Die Strafe dürfte auch deshalb relativ hart ausfallen, weil der Täter versuchte, sich dem Verfahren zu entziehen. Nach seiner ersten Verhaftung kam er gegen eine Kaution auf freien Fuß, versteckte sich aber anschließend längere Zeit vor den Behörden. Erst nachdem seine Freundin die Polizei über seinen Aufenthaltsort informierte, konnte er festgenommen werden.

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