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Virenschutz bei MS Windows ist Hacker-Einfallstor

Das Deutsche Sicherheitsnetz e.V. hat ein schweres Sicherheitsleck im Virenstopper Microsoft Malware Protection Engine des Betriebssystems MS Windows entdeckt, welches ein Einfallstor für Hacker sein kann. Die aktuelle Gefahrenstufe wurde auf Gelb gesetzt und als bedenklich stufen die Sicherheitsexperten zudem ein Leck im Browser MS Internet Explorer ein.

Beide Sicherheitslecks gelten als gefährlich. Zur Zeit sind nur eine Handvoll virtuelle Störenfriede bekannt, welche zunächst über die Lecks den Virenschutz deaktivieren wodurch dann für den kommenden Viren-Angriff kein Schutzwall mehr vorhanden ist. Dies ermöglicht Angreifern einen nicht unerheblichen Schaden auf dem Rechner zu verursachen und laut den Sicherheitsexperten kommen solche Vorfälle verstärkt vor.

„Gegen solche Lücken, wie sie jetzt erkannt wurden, können sich PC-Anwender nur durch Mehrfachschutz in zwei Ebenen schützen, so wie es heute im Auto durch Sicherheitsgurt undAirbag üblich ist“, erklärte Dr. Frank Bock, der Vorstand des Deutschen Sicherheitsnetz e.V. in Bezug auf die nun entdeckten Sicherheitslücken. Der US-Softwarekonzern Microsoft hat gleich auf das Sicherheitsproblem reagiert und einen Patch zum Download zur Verfügung gestellt. Wer seinen Rechner schnell schützen möchte, dem bietet der Verein unter www.deutsches-sicherheitsnetz.de kostenlos eine Anleitung an unter deren Beachtung man den Computer sicher machen kann. Es wird empfohlen für sein Rechner ein sorgfältig abgestimmtes Sicherheitspaket einzusetzen um einen optimalen Schutz bieten zu können.

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