Virenautoren nutzen immer mehr USB Schnittstellen

Da Sicherheitsexperten festgestellt haben, dass Schadsoftware immer öfter über USB-Geräte und Speicher verbreitet wird, wurde Angehörigen der US-Armee untersagt USB-Sticks an allen US-Armee Computern zu benutzen. Um sicher zu gehen, dass der Anordnung Folge geleistet wird, wurden die USB-Schnittstellen gesperrt.

Im laufenden Jahr wurde festgestellt, dass immer mehr Virenschreiber sich die USB:Schnittstelle zu Nutze machen um ihre Malware zu verbreiten. So soll der Wurm Agent.btz, welcher sich über Wechselmedien verbreitet, dafür verantwortlich sein, dass bei der US-Armee an allen Pcs USB-Sticks, CDs, Flash-Media-Karten, Floppys und andere mobile Datenträger zurzeit verboten sind.

Allerdings sind auch noch andere Schädlinge wie zum Beispiel W32/SillyFDC und der als weniger gefährlich eingestufte VBS.Runatuo aktiv. Zurzeit gehen Experten davon aus, dass keine spezielle Gruppe hinter der Entwicklung dieser Malware steht, sondern dass es eine Gruppe ist die einfach nur einige Dinge ausprobiert. So wie es aussieht können sie das nicht gerade große Sicherheitsbewusstsein der User bei USB-Geräten ausnutzen. Wenn ein User die USB-Anwendungen nicht ganz deaktivieren wollen, könne alternativ für USB die Funktion AutoRun deaktiviert werden.

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