News

Virenattacke auf Schmuddelseiten

Online-Kriminelle nehmen aktuell die Nutzer von Erotik-Angeboten im Internet verstärkt ins Visier. Wer derzeit zum Beispiel mit Google nach einschlägigen Seiten fahndet, wird von Hackern besonders oft auf speziell präparierte Angebote umgeleitet, die einen gefährlichen Trojaner auf den PC schleusen. Die Kriminellen machen sich dabei eine Lücke im nahezu auf jedem PC installierten Programm Adobe Reader zunutze.

Die Masche hinter den verseuchten Suchanfragen ist einfach: Die Kriminellen suchen sich aus den Statistiken zum Beispiel von Google die derzeit beliebtesten Suchanfragen heraus. Dann konstruieren Sie verseuchte Internet-Seiten, die sie dann mit den ganz normalen Methoden legitimer Webseiten-Betreiber in den Ergebnislisten der Suchmaschinen platzieren. Bei der ersteren Methode werden die Seiten so gestaltet, dass sie den entsprechenden Suchbegriff besonders oft enthalten. Google hält solche Seiten dann für besonders relevant für eine Suche nach diesem Begriff und platziert sie weit oben in den Ergebnissen.

Wirksamen Schutz verspricht nur ein voraussichtiges Handeln des Nutzers. So hat Adobe für die hier ausgenutzte Lücke bereits ein Update für den Adobe Reader veröffentlicht, der den Hackern die Tür vor der Nase zuschlägt. Halten Sie auch Ihre übrige Software wie Browser oder Medienplayer stets auf dem neuesten Stand, um Einfallstore für Kriminelle zu schließen.

Schutz vor so missbrauchten Suchbegriffen bietet darüber hinaus das Browser-Add-On Web of Trust oder kurz WoT. Das kostenlose Add-On können Sie mit dem Internet Explorer oder Firefox einsetzen. Bei jeder Suchanfrage zeigt es in der Ergebnisliste ein Symbol neben den Links in Ampelfarben an, wie seriös das Angebot ist. Diese Einschätzung basiert auf den Bewertungen anderer WOT-Nutzer. Bei Rot gilt: Besser nicht Klicken. Nur wenn Sie absolut sicher sein können, dass sich dahinter eine legitime Web-Seite verbirgt, sollten Sie dem Link folgen.

Virenattacke auf Schmuddelseiten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach