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USA und China bei Online-Angriffen ganz vorne

Die USA und China sind nach dem aktuellen Bericht des IT-Unternehmens Akamai in Bezug auf den Zustand des World Wide Web für die Großteil der Online-Angriffe verantwortlich. In den ersten drei Monaten diesen Jahres hatte die Firma den Internet-Traffic bezüglich Angriffe von 125 Ländern unter die Lupe genommen. Zu diesen Angriffen gehören Viren, Würmer, Bots und DoS-Attacken. Von den 125 Ländern zeichneten sich nur 10 für 75 Prozent der Angriffe aus dem Netz verantwortlich. Auf den ersten beiden Plätzen landeten China und die USA, die für 14 bzw. 12 Prozent der Angriffe verantwortlich waren.

Im Rahmen der Analyse hatte Akamai ingesamt 23 Netzwerkports ausfindig gemacht, die als Angriffsziele im ersten Quartal sehr beliebt waren. Der Port 135, der von Microsoft RPC genutzt wird, hatte als Angriffziel einen Anteil von 30 Prozent erreicht und dient Cyberkriminellen dazu Schadensprogramme auf einen Windows-Rechner einzuschleusen.

Dieser Port wird gerne vom Wurm Blaster angegriffen und es ist laut den Sicherheitsexperten schon beeindruckend dass der überwiegende Teil der Angriffe mit virtuellen Störenfrieden erfolgt, die schon einige Jahre im Netz ihr Unwesen treiben. Dabei nennt Akamai unter anderem zahlreiche ungepatchte Windows-Rechner, die selbst Jahre nach den erfolgten Angriffs-, und Verbreitungsspitzenwerten der veralteten Schadprogramme noch immer stark gefährdet und somit weiterhin angreifbar seien.

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