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USA: 80 Computer aus dem Nuklearwaffenbereich verschwunden

Die Briten sind offenbar nicht wirklich Spitzenreiter, wenn es darum geht, Rechner mit heiklem Material zu verlieren: Eine Organisation, die den US-Behörden auf die Finger schaut, berichtet von schlimmeren Datendebakeln.

Insgesamt 80 Computer sollen aus dem Los Alamos National Laboratory, in dem die ersten Atombomben entwickelt wurden, verschwunden sein – sie wurden verloren oder gestohlen oder sind einfach nur “weg”, ohne dass jemand es erklären könnte.

Das Project On Goverment Oversight (POGO) hat ein entsprechendes internes Memorandum der Einrichtung veröffentlicht, in dem davon die Rede ist, dass allein im letzten Jahr 13 Computer aus dem Laboratorium gestohlen wurden oder verloren gingen; bei den restlichen 67 Rechnern, die sich in den Vorjahren verflüchtigt haben, weiß man nur, dass sie irgendwie nicht mehr da sind.

Noch nicht einmal darüber, welche Risiken durch diese Schlamperei entstanden sind, herrscht Klarheit, denn Informationen über die Abgänge hat man nie gesammelt. Schließlich habe man, so räumen die Verantwortlichen in Los Alamos ein, die ganze Angelegenheit nie unter dem Aspekt der Cyber-Security betrachtet, sondern mehr unter Inventuraspekten. Vielleicht schauen sie jetzt ja mal nach, was sonst noch so fehlt, z.B. USB-Sticks und so.

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