News

US-Zentralbank gehackt

US-Sicherheitsbehörden haben einen Mann festgenommen, der in die Computer-Systeme der Federal Reserve Bank, also der Zentralbank der USA, eingedrungen sein soll.

Agenten des Secret Service setzten den aus Malaysia stammenden Beschuldigten fest, als er auf dem John F. Kennedy Airport in New York landete. Bei einer Durchsuchung entdeckten die Beamten 400.000 Kreditkartennummern. Diese waren offenbar zum Weiterverkauf bestimmt, berichtet der US-Sender ‚NBC‘.

Der Mann wird noch mit einer Reihe von anderen Hacks in Verbindung gebracht. Zu seinen Opfern zählte nach Angaben der Behörden neben anderen Banken wohl auch ein Zulieferer des US-Militärs, auf dessen Datenbanken sich hochsensible Informationen über militärische Operationen befanden.

Bisher haben die Ermittler noch kein genaues Bild, wie es dem Angreifer gelungen ist, in die hochgradig geschützten Systeme der Zentralbank einzudringen. Die Untersuchung des Falles dauert derzeit noch an. Dem mutmaßlichen Täter droht nun eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. Er soll wegen Identitätsdiebstahl und Betrug angeklagt werden.

US-Zentralbank gehackt

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach