US-Militär will in Häuser spähen können

Die US-Behörde Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), die Forschungsprojekte für das US-Verteidigungsministerium betreibt, arbeitet an einer Technik, mit der Einblicke in Gebäude von außen durch Wände hindurch möglich sein sollen. Die Technik Harnessing Infrastructure for Building Reconnaissance (HIBR) soll bei der Planung von Einsätzen helfen und auch während der Einsätze vom Boden und aus der Luft aus in Echtzeit aktualisierte Einsichten von Gebäuden liefern können, wie aus einer Projektbeschreibung hervorgeht.

Die DARPA hatte das Projekt in diesem Monat ausgeschrieben. Die interessierten Firmen sollen eine Technik entwickeln, bei der Sensoren in der Lage sind, von Fahrzeugen oder Flugobjekten aus innerhalb von drei Tagen ein Gebäude mit 10 Etagen und zwei Kellergeschossen aus einer Entfernung von 10 Metern zu durchleuchten und ihre Infrastruktur abzubilden. In der DARPA-Projektbeschreibung heißt es zur Begründung für die Notwendigkeit der Technik, militärische Operationen fänden zunehmend in städtischen Gebieten statt. Die neue Technik müsse entwickelt werden, um die taktischen Risiken und den Vorteil der Gegner zu minimieren.

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