US-Lehrerin hält Linux für illegal

Alle Betriebssysteme außer Windows sind illegal. Davon ist offenbar eine US-amerikanische Lehrerin ausgegangen, als sie die von einem ihrer Schüler selbst gebrannten und verteilten Linux-CDs beschlagnahmt hat.

Der Junge ist von ihr gerügt worden und sie hat sich schriftlich an den Linux-Distributor HeliOS gewandt. Sie hat sich darüber beschwert, dass die Software an Schüler weitergegeben wird. Zudem hat sie ihre Überzeugung dargelegt, dass es keine kostenlose Software gebe, weshalb es gefährlich sei, diesen Irrglauben zu verbreiten. Linux auf Computern und Laptops zu installieren, würde zudem die Kinder rückständig halten, schließlich dominiere Windows die Welt.

Ken Starks von HeliOS Solutions hat der Lehrerin daraufhin das Prinzip von Open-Source-Software erläutert und somit dargelegt, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Außerdem hielt er es gleichermaßen für lustig und traurig, dass die Lehrerin, deren Name nicht öffentlich gemacht wurde, Microsoft als das A und O ansieht. Er hat die Frau dazu aufgefordert, ihrem Schüler die beschlagnahmten CDs zurückzugeben.

Starks schätzt den Jungen als clever ein, zumal er bei der Benutzung von Linux mehr gelernt haben soll, als wenn er Windows verwendet hätte. In seinem Blog hat Starks zudem geäußert, er sei durch Menschen beunruhigt, die dermaßen uninformiert sind und gleichzeitig eine Autoritätsperson für Heranwachsende darstellen.

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