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US-Forscher hacken Wegfahrsperre für Autos

Forscher der Johns Hopkins University in Baltimore haben gemeinsam mit Kryptographieexperten von RSA Security einen Weg gefunden, die Verschlüsselungstechnik Digital Signature Transponder (DST) von Texas Instruments zu knacken. Die auf einem RFID-Transponder basierende Technik kommt unter anderem in Wegfahrsperren von Autos (auch neuerer Fahrzeugmodelle), in Karten für den sicheren Gebäudezugang sowie in dem weit verbreiteten Zahlungssystem „Speedpass“ vor, das der Exxon-Konzern für seine Tankstellen nutzt.

Wie auf der Website rfidanalysis.org beschrieben wird, nutzte das Team Reverse-Engineering-Techniken und selbst entwickelte Werkzeuge, um die Kryptographieschlüssel auszuhebeln und sowohl die DST-Tags als auch den Reader zu simulieren. Mit einem speziell ausgestatteten Laptop gelang es ihnen, die Wegfahrsperre in einem neuen Ford aus dem Jahr 2005 zu knacken und das Auto mit einer selbst gebastelten Tankkarte an diversen Esso-Tankstellen aufzutanken.

Die Technik von Texas Instruments existiert bereits seit Jahren und ist verwundbar, weil sie lediglich eine 40-Bit-Verschlüsselung für den Datenverkehr zwischen Sende- und Lesekomponente nutzt. Zwar nutzt das Unternehmen für seine DST-Geräte einen unbekannten und proprietären Verschlüsselungsalgorithmus, doch dem Team gelang es, diesen zu identifizieren.

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