US-Armee verbietet die Nutzung von USB-Sticks

Laut einem Bericht der Internetseite Wired dürfen die Angehörigen der US-Armee ab sofort keine USB-Sticks mehr benutzen. Hintergrund ist die Verbreitung eines Schädlings, der sich automatisch auf mobile Datenträger kopiert.

Neben den USB-Sticks ist auch die Nutzung von CDs, Flash-Media-Karten, Floppys und anderen mobilen Datenträgern verboten. Das U.S. Strategic Command verbietet die Verwendung sowohl im internen Secret Internet Protocol Router Network als auch im Non-Secure Internet Protocol Router Network.

Seit geraumer Zeit kämpft die US-Armee gegen einen Virus namens Agent.btz. Dabei handelt es sich um eine Variante des Wurms SillyFDC. Er verbreitet sich ausschließlich über USB-Sticks und andere mobile Datenträger und infiziert die daran angeschlossenen Systeme. Der Schadcode wird anschließend von einem Webserver nachgeladen.

Die US-Armee betrachtet das Problem inzwischen als einen aktiven Angriff. Mobile Datenträger werden erst dann wieder zugelassen, wenn sichergestellt ist, dass sie frei von jeglichen Schädlingen sind. Vorerst sind USB-Sticks in kritischen Situationen weiterhin zugelassen, allerdings nur dann, wenn es sich um unklassifizierte Daten handelt. Persönliche USB-Sticks sind ab sofort grundsätzlich verboten.

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