News

Unersättliche Cerber-Ransomware beendet jetzt auch Prozesse

Der Oktober begann für Cerber mit einem Umbau: Der aktuelle Windows-Blocker verfügt nun über eine Reihe neuer Besonderheiten, die die Experten von BleepingComputer der Öffentlichkeit nicht vorenthalten wollten. Die wichtigsten Neuheiten sind nach Ansicht der Analysten die Änderung der Erweiterung, die den verschlüsselten Dateien hinzugefügt wird – von .cerber3 in vier willkürliche Zeichen -, die Verwendung des Formats HTA für die Dateien mit der Lösegeldforderung und die Ergänzung der Anweisung close_process, die es ermöglicht, einige Datenbank-Prozesse vor Beginn des Verschlüsselungsprozesses zu beenden.

Der aktualisierte Cerber chiffriert nach wie vor den Namen der Datei, wenn er die Verschlüsselung abgeschlossen hat, er fügt ihr jedoch keine statische Erweiterung mit seinem Namen hinzu, wie es früher der Fall war, sondern eine on-the-fly generierte Erweiterung. So wird eine verschlüsselte Datei beispielsweise als 1xQHJgozZM.b71c gespeichert.

Die Lösegeldforderung kommt nun als HTA-Dokument daher, das mit Hilfe einer entsprechenden Windows-Anwendung geöffnet werden kann. Darin befinden sich die Entschlüsselungsanleitung, die Adressen der persönlichen Seiten zum Kauf des Decodierers und für den Download des Tor-Browsers. Außerdem enthält es auch Erklärungen zu den neuen.hta in den Ordnern mit den verschlüsselten Dateien.

Das Beenden von Datenbankprozessen haben die Virenautoren nach Angaben der Experten aus Grund hinzugefügt, um mehr Dateien für die Verschlüsselung freizusetzen. Wenn Cerber zur Erfüllung seiner eigentlichen Aufgabe schreitet, während diese Prozesse laufen, könnte es sein, dass die von den Prozessen verwendeten Dateien für den Schädling nicht verfügbar sind.

Die Betreiber von Cerber sammeln nach wie vor statistische Daten, wobei die Ransomware UDP-Pakete an eine IP-Adresse des Bereichs 31.184.234.0/23 sendet.

Quelle: Bleepingcomputer

Unersättliche Cerber-Ransomware beendet jetzt auch Prozesse

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

  1. Heinz H.

    Die Firma : ´´ Baylan Industrieservice GmbH hat mir eine E-Mail geschickt, mit der Aufforderung meine Rechnung zu be-
    zahlen. Da ich tatsächlich einige Rechnungen erwarte, habe ich mir nichts schlimmes dabei gedacht. Habe aber vorher
    im Net mich informiert, und die Firma gibt es tatsächlich und deckt sich mit dem worüber ich Rechnungen erwarte.
    Deshalb hab ich den Anhang geöffnet und nachden ich die RAR Datei entschlüsselt hatte, ist mein Rechner nicht mehr zu
    gebrauchen.
    Ich habe mit verschiedenen Antivirenprogrammen und Scannern versucht den Rechner zu starten aber nichts hat bis jetzt
    geholfen. Ich glaube, das auch meine Fritz Box davon betroffen ist, weil ich seitdem Probleme mit den Festnetz habe.
    die Mailadresse ist Vorsicht sehr gefährlich und nicht öffnen.

    1. Heinz H.

      Heinz H.
      Warum wurde die gefährliche E-Mailadresse nicht abgebildet. Hier noch einmal ohne et.
      ich hoffe sie bleibt drinn und kann Andere davor warnen sie zu öffen.

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach