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Umfrage: SMS-Spam in Großbritannien und den USA

Laut Ergebnissen einer im Auftrag von Cloudmark durchgeführten Umfrage erhielten im Laufe des vergangenen Jahres zwei Drittel der britischen und amerikanischen Mobiltelefonnutzer SMS-Spam. Allerdings wissen die meisten der Betroffenen nicht, wie sie sich vor derartigen unerwünschten Nachrichten wirksam schützen können.

Die von Cloudmark gesponserte Online-Umfrage wurde Ende September durchgeführt. Insgesamt nahmen 1164 Bewohner Großbritanniens ab 16 Jahren und 2475 US-Bürger ab einem Alter von 18 Jahren teil. 87 Prozent der befragten Briten und 72% der Amerikaner senden und/oder empfangen regelmäßig Kurznachrichten. Die Letztgenannten scheinen, den Umfrageergebnissen nach zu urteilen, recht sorglos mit illegitimen Nachrichten umzugehen: 14% der Befragten räumten ein, auf via Spam erhaltene Links geklickt zu haben, 9% riefen die vom Absender angegebene Telefonnummer an. Besonders junge Leute im Alter zwischen 18-34 verhalten sich unvorsichtig – ihre Werte überstiegen den Durchschnitt in allen Bereichen um das Anderthalbfache.

Auf die enthaltenen unerwünschten Kurznachrichten reagierten 31% der Briten und 41% der Amerikaner mit dem Wort “STOP”, ohne sich dessen bewusst zu sein, dass sie auf diese Weise bestätigen, dass ihre Nummer noch aktiv ist und damit die Spammer zu weiteren Versendungen provozieren. Nur Wenige wissen (10% der Briten und 15% der Amerikaner), dass man in solchen Fällen den Mobilfunkanbieter informieren muss, indem man die unerwünschte SMS an die Kurzwahlnummer 7726 weiterleitet. Der entsprechende Service für die internationale Analyse von Mobilfunkverbindungen, GSMA, ermöglicht es Providern, detaillierte Berichte über Spam zu empfangen und die Nummern der Kriminellen schnell zu blockieren.

Cloudmark stellt die Ergebnisse der Umfragen in den USA und Großbritannien auch in grafischer Darstellung zur Verfügung.

Quelle:

cloudmark.com

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