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UFO-Hacker zieht vors oberste europäische Gericht

Der Brite Gary McKinnon will nicht in die USA ausgeliefert werden. Er ist verantwortlich für den größten bekannten Militärhack aller Zeiten – dabei wollte er nur Beweise für außerirdische Intelligenz sammeln.

Mit dem Rechner seiner Freundin und einem Modem hackte sich McKinnon zwischen 2001 und 2002 aus dem Schlafzimmer seiner Wohnung in London in 97 Rechner der US Army, Navy, Air Force, NASA und des Verteidigungsministeriums. Dabei versuchte der unter dem Decknamen SOLO bekannte Hacker Beweise für außerirdische Intelligenz zu finden. Nebenbei legte er die Steuerung für die US-Kriegsschiffe und ein ganzes NASA-Netzwerk mit über 300 Rechnern lahm. Der von ihm verursachte Schaden beläuft sich auf über 900.000 US-Dollar. Viel schlimmer ist jedoch die Schande für die USA. Im Zuge der Ermittlungen kam auf, dass die meisten Rechner nur unzureichend geschützt waren.

Nun möchte die amerikanische Regierung ein Exempel an McKinnon statuieren. Der Mann ist zwar Brite, soll aber trotzdem in die USA ausgeliefert und nach US-Recht verurteilt werden. Dabei winken maximal 80 Jahre Haft und Geldstrafen in Millionenhöhe. Seinen Einspruch vor einem britischen Gericht hat der 42-jährige gestern verloren. Er möchte jedoch nicht so schnell aufgeben und zieht vor das Europäische Gericht für Menschenrechte, berichten unsere Kollegen vnunet.

McKinnon behauptet bei seinen Nachforschungen auf Beweise für Außerirdische gestoßen zu sein: Angeblich hat er fotographische Beweise für UFOs und Namen und Ränge von außerirdischen Offizieren entdeckt.

UFO-Hacker zieht vors oberste europäische Gericht

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