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U.S. Army will Windows 7 nicht

Die U.S. Army stellt ihre Computer auf Windows Vista um. Die Empfehlungen von Microsoft, Vista auszulassen und auf den Nachfolger Windows 7 zu warten, schlägt das Militär damit in den Wind. Der Software-Riese nutzt momentan jede Möglichkeit, das kommende Windows 7 anzupreisen. Die Marketing-Abteilung von Microsoft erleidet mit der Ankündigung einen schweren Rückschlag.

Als Gründe führt die Army die verbesserte Sicherheit in Vista gegenüber dem Vorgänger Windows XP und die Standardisierung der Systeme an. Insgesamt 744.000 Desktop-Computer betreibt die U.S. Army. Der Upgrade-Prozess auf Windows Vista hat zwar begonnen, steckt aber noch in den Anfängen. 13 Prozent der Computer sind bis jetzt auf Vista umgestellt. Auf den anderen läuft Windows XP. Microsoft Office wird bei der Upgrade-Aktion ebenfalls erneuert. Auch hier entscheidet sich die Army nicht für das kommende Office 2010, sondern für das ältere Office 2007.

Bill Veghte, Top-Manager bei Microsoft, hatte erst letzte Woche davon abgeraten, auf Windows Vista umzusteigen. Stattdessen solle man lieber auf Windows 7 warten. Die nötigen Tests zur Anpassung solle man besser mit dem Release Candidate von Windows 7 vornehmen, der sei laut Veghte schon im momentanen Vorab-Stadium besser als Vista. Nur wenn der Ugrade-Prozess von Vista nicht mehr zu stoppen sei, sei die Umstellung auf Windows Vista noch sinnvoll. Das ist ein Novum in der Geschichte des Konzerns: Noch nie wurde von einem aktuellen Betriebssystem abgeraten und auf einen Nachfolger verwiesen, der nicht einmal in einer fertigen Version erhältlich ist.

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