Das Sicherheitsunternehmen MessageLabs berichtet, dass seit dem 19. November eine Reihe gezielter Hacker-Angriffe speziell auf den Finanzsektor stattgefunden hat.
Seit wenigen Tagen erhalten Mitarbeiter von Unternehmen aus dem Finanzsektor verstärkt verseuchte E-Mails. Die Nachrichten enthalten Trojaner, welche zum Diebstahl vertraulicher Bankdaten programmiert wurden. In den E-Mails werden die Empfänger mit ihren Namen sowie der Firmenbezeichnung angesprochen und zum Klick auf den Dateianhang animiert.
Die E-Mails wurden nahezu weltweit verschickt und betrafen Europa, den mittleren Osten, Nordamerika und den asiatisch-pazifischen Raum. 56 Prozent der Angriffs-Mails wurden bisher von Servern in den USA verschickt und 43 Prozent von Websites in Japan. Hierbei handelt es sich um echte Server, nicht um Botnets.