Türkische Hacker drohen Europa mit Cyberkrieg

Eine Gruppe türkischer Nationalisten erklärt der Europäischen Union den „Cyberkrieg“. Die Gruppe versucht mittels Propaganda auf Internetseiten und kleinerer Hackerangriffe, anti-europäisches Parolen zu verbreiten. Hintergrund der Kriegsdrohung ist die angebliche Unterstützung der EU von Terroristen-Gruppen in der Türkei.

Die bisherigen Angriffe des „Ayyildiz-Team“ blieben jedoch eher harmlos: Zwar hatte die Gruppe es geschafft, kurzzeitig die Website von Javier Solana, dem Generalsekretär des Europäischen Rates, zu verunstalten. Die betroffenen Lücke im Server des Europäischen Rates war jedoch nach wenigen Stunden schon wieder geschlossen. Einige Monate zuvor hatten die selbsternannten „Soldaten der Cyber World“ auf österreichischen Seiten Schaden angerichtet. Ziele waren unter anderem die Website eines Fußballvereins und ein unabhängiges Magazin. Die Gruppe selbst sprach von mehreren Hundert Seiten und Milliardenschäden. Angeblich wurden auch Banken und Firmen gehackt. Belegbar sind diese angeblich spektakulären Angriffe jedoch nicht.

So will das „Ayyildiz-Team“ unter anderem Österreich schaden – weil das Land angeblich den Terrorismus gegen die Türkei unterstütze. Angeblich wären zehntausende Server und Privatrechner fest unter der Kontrolle, weswegen die Hacker großspurig verkündeten: „Österreich wir werden euch jetzt einmal zeigen wie so ein türkischer Honig schmeckt“. Zwischen den verschiedenen Angriffs-Wellen vergingen jeweils mehrerer Monate, die Schäden waren schnell behoben.

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