News

Türkische Hacker drohen Europa mit Cyberkrieg

Eine Gruppe türkischer Nationalisten erklärt der Europäischen Union den „Cyberkrieg“. Die Gruppe versucht mittels Propaganda auf Internetseiten und kleinerer Hackerangriffe, anti-europäisches Parolen zu verbreiten. Hintergrund der Kriegsdrohung ist die angebliche Unterstützung der EU von Terroristen-Gruppen in der Türkei.

Die bisherigen Angriffe des „Ayyildiz-Team“ blieben jedoch eher harmlos: Zwar hatte die Gruppe es geschafft, kurzzeitig die Website von Javier Solana, dem Generalsekretär des Europäischen Rates, zu verunstalten. Die betroffenen Lücke im Server des Europäischen Rates war jedoch nach wenigen Stunden schon wieder geschlossen. Einige Monate zuvor hatten die selbsternannten „Soldaten der Cyber World“ auf österreichischen Seiten Schaden angerichtet. Ziele waren unter anderem die Website eines Fußballvereins und ein unabhängiges Magazin. Die Gruppe selbst sprach von mehreren Hundert Seiten und Milliardenschäden. Angeblich wurden auch Banken und Firmen gehackt. Belegbar sind diese angeblich spektakulären Angriffe jedoch nicht.

So will das „Ayyildiz-Team“ unter anderem Österreich schaden – weil das Land angeblich den Terrorismus gegen die Türkei unterstütze. Angeblich wären zehntausende Server und Privatrechner fest unter der Kontrolle, weswegen die Hacker großspurig verkündeten: „Österreich wir werden euch jetzt einmal zeigen wie so ein türkischer Honig schmeckt“. Zwischen den verschiedenen Angriffs-Wellen vergingen jeweils mehrerer Monate, die Schäden waren schnell behoben.

Ähnliche Beiträge
Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.