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Telefonanlage des Department of Homeland Security gehackt

Ein Hacker soll in eine Telefonanlage des US-Departments für Homeland Security (DHS) eingedrungen sein und über das Wochenende mit mehr als 400 Gesprächen nach Asien und den Nahen Osten Kosten über 12.000 US-Dollar verursacht haben, berichtet MSNBC. Besonders pikant: Die Gespräche führten nach Afghanistan, Saudi Arabien, Indien und in den Jemen und damit genau in die Länder, aus denen nach Meinung der US-Regierung zahlreiche Terroristen stammen.

Die geknackte Telefonanlage gehörte laut Bericht der Federal Emergency Management Agency (FEMA) einer Abteilung des DHS. Dabei soll es sich um ein neues Voice-Mail-System mit VoIP-Unterstützung gehandelt haben, dass erst kürzlich installiert wurde.

Der oder die bislang unbekannten Täter sind offenbar über ein nicht neu gesetztes Passwort nach einem Update der Anlage eingedrungen. Besonders peinlich: Das DHS gibt selbst Anleitungen für Industrie und Wirtschaft heraus, wie man sich vor derartigen Angriffen schützen kann. Der Vorfall wird nun untersucht. Ob man aber zu Ergebnissen gelangt, ist fraglich. Immerhin schrieb das DHS in früheren Sicherheitsberichten, dass „derartige Angriffe auf Telefonsysteme von überall aus der Welt stammen können und schwer zurückzuverfolgen sind.“

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