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Teenager als Kopf von Hackergruppe verhaftet

Ein 18-jähriger Neuseeländer soll 1,3 Millionen PCs weltweit mit einem Trojaner infiziert und so ein riesiges Botnet aufgebaut haben.

Der New Zealand Police zufolge hat der Verhaftete als “Botherder“ an der Spitze eines riesigen Botnetzes gestanden und dieses an Online-Kriminelle vermietet. Als Kopf der internationalen Hacker-Vereinigung “A-Team“ soll der 18-Jährige, der unter dem Cyber-Namen “AKILL“ firmierte, einen Schaden von insgesamt 13 Millionen Euro angerichtet haben.

Auf die Spur des „A-Teams“ führte die Ermittler offensichtlich eine DDoS-Attacke auf einen Server der University of Pennsylvania. Bei dem im Februar 2006 durchgeführten Angriff wurde der Uni-Rechner mit 70.000 Anfragen binnen vier Tagen lahmgelegt. Normalerweise gehen kaum mehr als 450 Anfragen pro Tag auf demselben Rechner ein. Mit viel Akribie gelang es den Fahndern, eine Spur von jenem Angriff bis zu dem neuseeländischen Hacker „AKILL“ zu finden.

In näherer Zukunft erwartet die neuseeländische Polizei weitere Festnahmen, da man auf den beschlagnahmten Computern Hinweise auf weitere Beteiligte gefunden habe.

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