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Stuxnet ist auch weiterhin eine Gefahr

Nach Einschätzung des geschäftsführenden Direktors Sean McGurk vom nationalen Cybersicherheits-Einsatzzentrum des US-Heimatschutz Ministeriums könnten Hacker den Wurm Stuxnet umprogrammieren und zum Datendiebstahl einsetzen. Zurzeit ist nur klar, dass der Wurm nur bestimmte Industrieanlagen als Ziel hatte und daher auf ein Großteil der geschätzten 44.000 infizierten Computersysteme inaktiv ist.

Laut McGurk könnten die Hacker nun die öffentlich gewordenen Informationen dazu nutzen neue Varianten von Stuxnet im Internet zu verbreiten. Der Wurm könnte bei entsprechender Umprogrammierung jede Industrieanlage angreifen und manipulieren. Die Sicherheitsexperten stufen Stuxnet als sehr gefährlich ein und die Ziele der Entwickler sind bisher nicht bekannt. Im Iran hatte der Wurm hochmoderne Atomanlagen infiziert aber es ist nicht bekannt ob ein Schaden entstanden ist.

Als Angreifer wird Israel vermutet aber dies ist nur ein Gerücht. Wer für die Programmierung verantwortlich bleibt unklar aber Amateur-Hacker wären dazu nicht in der Lage. Denn dafür ist eine teure technische Ausstattung notwendig, die sich nicht jeder leisten kann und ein entsprechendes Fachwissen sowie Geldmittel muss vorhanden sein.

Als Verbreitungsmedium haben sich die Entwickler für USB-Sticks entschieden. Die nächsten Wochen und Monate muss abgewartet werden ob es tatsächlich Varianten von Stuxnet geben wird. Die Gefahr einer Infizierung ist noch vorhanden aber der Wurm wird derzeit nur auf speziellen Computeranlagen aktiv.

Stuxnet ist auch weiterhin eine Gefahr

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