Studie: Internet-Nutzer gleichgültig gegenüber Online-Gefahren

Eine große Mehrheit der Internet-Nutzer hält sich über Sicherheitsgefahren aus dem Web für gut informiert, zeigt sich aber gleichzeitig weitgehend gleichgültig gegenüber verstärkten Schutzmaßnahmen.

Obwohl sie die Gefahren kennen, die Websites sozialer Netzwerke, E-Mails und Downloads transportieren können, laden über 50 Prozent der Befragten weiterhin Programme, Musik, Videos und Spiele herunter oder tauschen Dateien über das Internet aus. Dies ist das zentrale Ergebnis der Untersuchung, die das australische IT-Sicherheitsunternehmen PC Tools bei weltweit über 25.000 Privatanwendern durchgeführt hat.

Dieses Resultat überrascht umso mehr, weil 79 Prozent der Befragten bereits erleben mussten, dass ihr Rechner von Schadsoftware wie Viren, Spyware, Spam und Trojanern infiziert wurde.

„Wir haben festgestellt, dass sogar die Website-Besucher bei PC Tools, die in der Regel gut über Risiken im Internet Bescheid wissen, recht sorglos im Umgang mit Computerschädlingen sind“, sagt Simon Clausen, CEO von PC Tools. „Daher glauben wir, dass wir bei der Masse der Computernutzer vor einem sehr viel größeren Problem stehen, denn wer sich nicht ausreichend vor Malware schützt, dem drohen Datendiebstahl und finanzielle Verluste.“

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