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Spam-Filter sortieren wichtige E-Mails aus

Die False-Positive-Rate ist bei IT-Verantwortlichen erstmals entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Spam-Filters.

Eine Umfrage des Sicherheits-Spezialisten eleven unter IT-Verantwortlichen deutscher Unternehmen ergab, dass Firmen immer häufiger wichtige E-Mails verlieren, weil sie von Spam-Filtern fälschlicherweise aussortiert werden. 61 Prozent der Befragten gaben dabei an, schon ein- oder mehrmals wichtige E-Mails aufgrund eines Spam-Filters nicht erhalten zu haben. Weitere 58 Prozent haben zudem selbst schon einmal eine E-Mail verschickt, die im Filter des Empfängers hängen blieb und deshalb nicht oder nur verzögert ankam. Dafür verantwortlich sind veraltete Spam-Filter. Elektronische Nachrichten werden zum Beispiel anhand von Schlagwörtern oder Server-Blacklisten als Spam identifiziert und dabei öfters auch erwünschte Korrespondenz aussortiert.

Die Untersuchung zeigte außerdem, dass das Bewusstsein für das Qualitätskriterium False-Positive-Rate gewachsen ist. Betrachteten im März 2007 noch 35 Prozent der Befragten eine niedrige False-Positive-Rate als entscheidendes Qualitätskriterium bei der Spam-Filterauswahl, waren es im Oktober bereits 43 Prozent. Damit ist die False-Positive-Rate mittlerweile das wichtigste Einzelkriterium bei der Wahl einer Anti-Spam-Lösung. “Eine hohe Spam-Erkennung zeichnet einen guten Filter aus, dennoch darf die Erkennungsrate auf keinen Fall dazu führen, dass wichtige E-Mails einfach verschwinden. Verlorene und verzögert zugestellte geschäftskritische E-Mails verursachen einen weitaus höheren wirtschaftlichen Schaden als ein oder zwei nicht erkannte Spam-Mails im Posteingang“, betont eleven-Geschäftsführer Robert Rothe.

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