News

Social Networks wie Facebook ziehen Kriminelle an

Kriminelle versuchen immer dort ihr Unwesen zu treiben wo sie sich große Effektivität erhoffen. Derzeit werden immer häufiger Social Networks zum Ziel ihrer Angriffe. Aktuell haben sie Phishing Attacken mit der Nachricht Look at this die die URL goldbase.be beinhaltet auf Facebook gestartet.

Gibt man seine Login Daten seines Account dort ein, so fängt er selbständig an aktiv zu werden und verschickt an alle seine Freunde die gleiche Nachricht. Von nun ab erscheinen im Sekundentakt neue Statusmeldungen, welche vor der Malware warnen. Es sieht so aus als könne der Virus sich selbständig verbreiten, allerdings ist der wichtigste Teil des Systems stationär auf der Phishing Domain zu finden.

Derzeit sind URLs mit den Namen goldbase.be, Whitemart.be, Whiteflash.be, Dynasale.be und Picoband.be im Umlauf. Da auch schon auf Twitter und Myspace Phishing Versuche beobachtet wurden müssen sich User vermutlich darauf einstellen, dass auch hier Kriminelle vermehrt ihr Unwesen treiben. Zurzeit nutzen die meißten User in Europa solche Social Networks nur zu privaten Zwecken.

In den USA aber z.B. kann der Verlust seines Facebook Account schmerzhaft sein, da viele User ihn dort bereits als wichtiges Werkzeug nutzen um Kontakte und wichtige Informationen zu verwalten. Man kann davon ausgehen, dass auch hier zu Lande in absehbarer Zukunft immer mehr User Social Networks in jeglicher Form nutzen, da sie in zunehmenden Maße ihr Leben übers Internet verwalten.

Eine Folge daraus wäre, dass über immer mehr User die bei solchen Netzwerke angemeldet sind immer schwer wiegendere Phishing Angriffe gestartet werden können, da sich durch sie immer schneller und einfacher Viren und Würmer verbreiten lassen. Der aktuelle Angriff scheint nur genutzt zu werden um die Nachricht zu verbreiten. Der Zugang zu seinem Account wird einem nicht verwehrt, ändert man beim nächsten Login sein Passwort, sollte man wieder auf der sicheren Seite sein.

Social Networks wie Facebook ziehen Kriminelle an

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach