Social Networking: Britische Experten warnen vor Datenmissbrauch

Social-Networking-Plattformen werden immer häufiger zum Datenklau und Identitätsschwindel missbraucht.

Wie eine aktuelle britische Untersuchung von “Get Safe Online“ zeigt, setzt sich rund ein Viertel der Nutzer von MySpace, Facebook und Co. nahezu ungeschützt den kriminellen Machenschaften von Hackern und Betrügern aus. Laut Studie surfen rund acht Millionen Briten über ungeschützte W-Lan-Netzwerke im Internet.

Während zwar mittlerweile rund 80 Prozent der Internetnutzer Firewalls und Anti-Virus-Software installiert haben, sind sie im Gebrauch von W-Lan-Netzwerken weitaus nachlässiger. Im Testversuch der britischen Organisation zeigte sich, dass es dramatisch einfach ist, sich in ein solches Netzwerk einzuklinken und potenziell wertvolle Daten zu stehlen.

Der Missbrauch von Daten, die über Social Networking gewonnen werden, ist vielfältig und reicht von aufdringlichem Phishing bis hin zur Kreditkartenbetrug. Das größte Problem dabei ist, dass die Nutzer es den

Kriminellen bislang besonders einfach machen, Informationen zu stehlen. „Es ist erstaunlich, was die Leute alles von sich preisgeben“, kritisiert der österreichische Datenschützer Hans Zeger. Das Bedürfnis der Leute, ihre Identität zu zeigen, werde von Geschäftemachern „beinhart ausgenutzt“. Dass mit den erschlichenen Identitäten Manipulationen vorgenommen werden, sei hierzulande noch nicht bekannt, so der Sicherheitsexperte.

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