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SMS-Spammer macht Deal mit FTC

Der US-Bürger Henry Nolan Kelly, der von der Federal Trade Commission (FTC) der USA der Verbreitung unerwünschter SMS mit dem Versprechen „kostenloser“ Preise angeklagt ist, hat einen Vergleich mit dem Kläger geschlossen. Laut Gerichtsbeschluss nimmt er fortan Abstand von falschen Versprechungen sowie von dem Versand von Text-Spam und verpflichtet sich zudem zu einer Zahlung von 60.950 Dollar Entschädigung – der Summe, die er auf illegalem Weg eingenommen hat.

Die Klage gegen Kelly wurde zu Beginn des Jahres von der FTC im Rahmen einer umfassenden Kampagne gegen betrügerische Methoden bei der Beförderung kostenpflichtiger Dienstleistungen in mobilen Netzen eingereicht. Auf Initiative der Kommission wurden in verschiedenen Bundesstaaten Gerichtsverfahren in 8 Fällen von Betrug und dem Versand von SMS-Spam angestrengt, mit dem die Verlosung von populären Gadgets und Geschenkkarten beworben wird. Mit einem Klick auf den von den Spammern eingefügten Link wurde dem Empfänger mitgeteilt, dass er zum Erhalt des „kostenlosen“ Preises einen zweifelhaften Antrag ausfüllen und eine Reihe von Werbeplattformen besuchen müsse, wo er sich obendrein für kostenpflichtige Services registrieren konnte. Der Preis erwies sich dabei nicht selten als Mythos, und die Autoren der Spam-Versendung erhielten für die Erhöhung der Klick-Zahlen und das Sammeln persönlicher Daten, die wiederum im Rahmen von Marketing-Versendungen eingesetzt werden können, eine Provision.

Laut Anklageschrift des FTC verschickte Kelly innerhalb eines Jahres mehr als 20 Millionen SMS, in denen Verlosungen von iPhone und iPad angekündigt wurden, wobei er den Empfängern die Tatsache vorenthielt, dass die Teilnahme an diesen Aktionen nur unter bestimmten Bedingungen möglich sei und finanzielle Verluste nach sich ziehen könnte. Von nun an ist es dem Spammer verboten, derartige Versendungen über SMS-Kanäle durchzuführen. Er hat sich zudem verpflichtet, die FTC bei ihren Ermittlungen zu unterstützen. Mit der Zahlung der Schadensersatzansprüche wird sich der Kläger allerdings gedulden müssen. Kelly erklärte, dass er derzeit nicht in der Lage sei, die geforderte Summe aufzubringen.

Quelle: FTC

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