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SMS-Scammer bezahlen für Betrug

Die Inhaber von Rentbro Inc., die von der FTC (Bundeshandelskommission der USA) des Spamversands mit dem falschen Versprechen von „kostenlosen“ Preisen beschuldigt werden, haben sich auf einen Vergleich eingelassen und erstatten über 377.000 Dollar zurück, die sie sich auf illegalem Wege angeeignet hatten.

Laut Anklageschrift des FTC verschickte das auf Affiliate-Marketing spezialisierte Unternehmen Rentbro Inc. mehr als 42,5 Millionen unerwünschte SMS an Nummern von Abonnenten. Die Empfänger wurden darüber informiert, dass sie angeblich in einem Preisausschreiben eine Geschenkkarte im Wert von 1.000 Dollar gewonnen hätten, die sie in den Netzen großer Handelshäuser einlösen könnten, wie etwa Best Buy, Target und Walmart. Um den „Preis“ entgegennehmen zu können, wurde der Empfänger aufgefordert, den Code 312 auf der angegebenen Website einzutragen.

Nach Angaben der FTC wurde diese Site von den Angeklagten als Teil ihres Betrugsplans erstellt. Von dort aus wurden die Besucher auf eine Reihe von Drittressourcen umgeleitet, wo sie Anträge ausfüllen und sich für die Teilnahme an zweifelhaften Werbeaktionen registrieren lassen sollten, die zudem noch nicht einmal echt waren.

Gemäß den Vergleichsbedingungen ist es den Gesetzesbrechern künftig verboten, illegale Versendungen durchzuführen und die Verbraucher in die Irre zu leiten. Alle Aktiva von Rentbro werden konfisziert sowie alle Gelder, die mit Hilfe des Betrugsschemas eingenommen wurden.

Das ist bereits der zweite Fall einer Vergleichsregelung im Rahmen einer umfassenden Aktion der FTC zur Eindämmung des SMS-Betrugs. Im vergangenen März wurden in verschiedenen Staaten 8 Klagen gegen 29 Unternehmen und natürliche Personen eingereicht. Nach Angaben der FTC hatten die Angeklagten mehr als 180 Millionen unerwünschte SMS verschickt. Sie alle versprachen dem Empfänger einen „kostenlosen“ Preis oder eine Geschenkkarte, doch nicht ein Wort wurde über die Bedingungen zum Erhalt dieser Präsente verloren, insbesondere nichts über die damit einhergehenden Ausgaben.

Quelle: Federal Trade Commission

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